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Verletzung und Prävention

Viele kennen es aus eigener Erfahrung: die Beine fühlen sich zu Beginn oder während einer Einheit nicht mehr wirklich frisch an und man fragt sich, ob der Körper einfach nur ein bisschen müde ist von dem vorangegangenen Training und ob man die Einheit noch durchziehen kann. Manchmal zwickt vielleicht auch hier und da mal eine bestimmte Region – und auch dann geht es glücklicherweise häufig gut und man trägt keine Verletzung davon. Ganz ehrlich, wer kann sich davon freisprechen? Die Frage, wie weit man das Spiel auf die Spitze treiben kann und auszuloten, wo die eigenen Grenzen liegen macht einen großen Teil unserer Trainingsgestaltung aus, man bewegt sich immer irgendwo zwischen den Extremen eines zu niedrigen und zu hohen Reizes mit Verletzung (akut) bzw. Übertraining (chronisch). Bei Rocket Racing versuchen wir daher nicht nur, die Größe des Reizes individuell zu beachten sondern gleichzeitig auch dafür zu sorgen, dass der Körper unserer Athleten möglichst gut auf diese vorbereitet wird und es nicht zu einem Überschreiten der Grenze kommt. Niemand hier im Coaching Team will die Nachricht „Ich habe mich verletzt“ lesen!

 

Was kann man also tun? Die Suche nach einer Optimierung der Erholung ist in den letzten Jahren omnipräsent gewesen: kein Magazin, Podcast, Vlog, Buch oder „Fachgespräch“ hat dieses Thema ausgelassen, es tauchten unzählige Tools und ergogenic aids auf dem Markt auf (zum Teil zu aberwitzigen Preisen). Plötzlich sah es so aus, als ob man ohne zehn Blackroll-Einheiten, Eisbad nach jeder Einheit und 3 Litern „green-Smoothies“ pro Tag das Rennen um den Sieg verpasst hat und die Verletzung quasi vorprogrammiert ist. 

 

Wenn man jedoch einmal drauf achtet, was von Profisportlern oder Coaches, die diese betreuen, als der „game changer“ und absolutes must-have bezeichnet werden kann, fallen all diese Sachen nicht. Was sich immer wieder finden lässt, ist die folgende Aussage: „Consistency is key“. 

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